avid Garofalo, der Finanzvorstand des Edelmetallproduzenten Agnico-Eagle (ISIN: CA0084741085) gab am Freitag ein Interview in Toronto zum Thema Gold und Inflation. Seiner Ansicht nach wird die sich in Kürze abzeichnende Inflation zu einem stark steigenden Goldpreis führen.
Die sich immer mehr abzeichnende Inflationsgefahr gepaart mit dem Appetit der Investoren, ihr Geld in Sicherheit zu bringen, wird die Edelmetallpreise stark steigen lassen. Dies sagte Finanzvorstand David Garofalo am Freitag in einem Interview in Toronto. Erst vor Kurzem wurde David Garofalo für seine umsichtige und vorrausschauende Art, die Finanzen des Goldproduzenten Agnico-Eagle Mines zu führen, zum Finanzvorstand des Jahres gekürt.
"Jeder druckt momentan Geld und ich denke es macht kaum etwas aus, wie schlecht sich der US-Dollar im Verhältnis zum Euro oder Yen schlägt. Sie werden sich in Relation zu Gold alle schlecht entwickeln, da Gold die einzige Währung ist die man nicht drucken kann."
Gold hatte ein Rekordhoch im März 2008 bei 1.030,80 USD wohingegen die inflationsadjustierten Preise seit dem Hoch im Januar 1980 bei 850 USD immer noch sehr tief sind. Garofalo führte weiter aus, dass er nicht wisse, was Gold auf seinem Weg in Richtung 2.200 USD stoppen könne.
"Mittelfristig ist es absehbar, dass Gold über die 2.000 USD pro Unze steigen wird." Auch erwartet er, dass der Goldminensektor durch das wieder erwachende Interesse, fallende Abbaukosten und steigende Margen und die Kurs-Gewinnverhältnisse für Investoren sehr attraktiv werde. Er stimmt nicht überein mit der These eines Kannibalisierungseffektes von Gold-ETFs die eine direkte Anlage in Gold ermöglichen im Gegenzug zu der Anlage in Goldminenaktien. Die ETFs haben eine völlig neue Anlegerklasse in den Goldsektor gebracht, die negative Effekte in der Nachfrage nach Minenaktien mehr als ausglichen. Ferner führte er aus: "Und ich denke nicht dass es etwas Falsches wäre, mit diesen Instrumenten die die Liquidität erhöhen in diesem Rohstoff. Ich denke dies ist überaus positiv für alle Produzenten."
Zurück zu den Grundfesten
Auf Grund der Schwierigkeiten auf den Kreditmärkten und auch dem deutlich teureren Zugang zu frischen Mitteln sollten die Finanzvorstände sich auf ihre Wurzeln besinnen und mehr Zeit und Energie darauf verwenden, die Liquidität und die Sicherheit der Unternehmensbilanzen sicherzustellen, sagte David Garofalo letzten Freitag. In der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts hatten die Finanzabteilungen, wie auch die von Agnico, alle Hände voll zu tun in der Nach-Enron-Ära und des Sarbanes-Oxley Gesetzes dies umzusetzen. Diese Vorgaben installierten Systeme die zwar "erstrebenswert" waren aber auch genauso störend. Jetzt jedoch gehen wir zurück auf die Grundfesten solider Bilanzpolitik.
Ferner sagte er: "Liquidität ist ein akutes Anliegen geworden für Unternehmen jeglichen Sektors, was bedeutet, dass wir uns darauf fokussieren stets soviel Mittel in der Bilanz bereitzuhalten, um unser Geschäft zu betreiben und auszubauen."
Tiefe Taschen
Herr Garofalo selbst hat nicht nur die Bilanz von Agnico-Eagle rosig aussehen lassen, sondern damit gleichzeitig auch noch eine hervorragende Wachstumsgeschichte umgesetzt. Agnico-Eagle war Anfang 2008 eine Ein-Minen-Gesellschaft und befindet sich mittlerweile in einem wahren Marathon von Mineneröffnungen mit fünf Minen, die in den nächsten zwei Jahren eröffnet werden. Zwei Minen produzieren schon Gold und zwei weitere werden im Verlauf des Jahres 2009 eröffnet. So plant die Firma die Produktion auf 590.000 Unzen zu verdoppeln und dann diese 2010 nochmals auf 1,2 Mio. Unzen zu verdoppeln. Um all dies zu finanzieren, hat Agnico letztes Jahr eine Kreditlinie von 600 Mio. USD bekommen, platzierte für 290 Mio. USD neue Aktien am Markt und investierte 900 Mio. USD in die Projekte. Dieses Jahr jedoch werden die Kapitalaufwendungen auf 450 Mio. USD zurückgehen und in 2010 bei nur noch 150 Mio. USD liegen.
Durch den stetigen und wachsenden Cashflow, sagte Garofalo, werde Agnico keine zusätzlichen Mittel mehr aufnehmen müssen. Er sagte weiter, dass man bereits Ausbaupläne für vier Minen überlegt, welche aber per Ende des Jahres wahrscheinlich intern finanziert werden könnten.
Ausblick
Das Unternehmen würde jedoch bei einer sich abzeichnenden Akquisition eine Kapitalaufnahme in Betracht ziehen, wobei Herr Garofalo überzeugt ist, dass es für Agnico keine Schwierigkeiten gäbe an die benötigten Mittel zu kommen. Er sagte: "Für ein Unternehmen wie unseres, also für etablierte Spieler in diesem Markt, sind die Kapitalmärkte immer noch offen." Agnico schaut sich ernsthaft eine Anzahl von Projekten im Entwicklungsstadium an und könnte innerhalb der nächsten 12 Monate einen Kauf vermelden.
Die Kapitalmärkte sind für den größten Teil der Juniorunternehmen geschlossen, "sodass wir hier jede Menge Möglichkeiten durch Zukäufe finden und die Übernahmetätigkeit im Goldsektor in den nächsten Monaten merklich zunehmen wird." merkte er noch an. Zum Schluss sagte er noch: " Groß- und mittelgroße Unternehmen kämpfen zunehmend damit, ihre Produktion und ihre Reserven zu ersetzen und ich denke, dass sie sich aggressiver nach den Juniors umschauen werden."
Agnico-Eagle ISIN CA0084741085 ist eine solide Daueranlage im Edelmetallsektor mit wirklich hervorragenden Aussichten. Nicht nur, dass das Unternehmen weiter wächst bei tiefen Produktionskosten von ca. 300 USD pro Unze Gold, man ist hier auch noch geografisch und politisch auf der sicheren Seite. Der Titel kann mit bis zu 5% im Depot gewichtet werden und eignet sich zur langfristigen Anlage. Das Unternehmen zahlt seit 27 Jahren ununterbrochen eine Dividende. Limits können direkt im XETRA Handel in Frankfurt platziert werden. Agnico hat als einen designated Sponsor die Bank M gewonnen und somit kaufen Sie hier zu minimalen Spreads ein und haben jederzeit Umsatz und Handel sprich Liquidität in der Aktie!
01.04.09
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