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04.04.09

Edelmetalle - ETFs verzeichnen im ersten Quartal 2009 enorme Zuwächse

Exchange-Traded-Funds, kurz ETFs, haben im ersten Quartal des laufenden Jahres enorme Zuflüsse verzeichnet, da Investoren inmitten der unsicheren Marktlage und hoher Volatilität die relative Sicherheit von Anlageprodukten suchten, die physisch durch Edelmetalle unterlegt sind.

So stiegen beispielsweise die Goldvorräte des größten Gold-ETFs der Welt, des SPDR Gold Trust um 44 Prozent oder fast 350 Tonnen, während der größte Silber-ETFS iShares Silver Trust eine Steigerung um 22 Prozent verzeichnete. Auch in Europa legten die ETFs deutlich zu. So stiegen zum Beispiel die Goldvorräte der Zürcher Kantonalbank um fast 38 Prozent und die Assets der Investmentbank Julius Bär verdreifachten sich auf mehr als 1 Millionen Unzen.

Die Experten von ETF Securities führen das darauf zurück, dass sich viele Investoren gegen ein mögliches Inflationsszenario sowie einen Verfall des US-Dollars absichern möchten. Investoren seien auf der Suche nach "harten" Anlageklassen, die über eine gute, strukturelle Wachstumsstory verfügen.

Die anhaltenden Schwierigkeiten des Finanzsektors würde Investoren verunsichern und viele von ihnen sähen die Inflation als eine notwendige Konsequenz der Krise an, in der sich die westliche Banken befinden. Insofern gehen Experten davon aus, dass die Entwicklung bei den Edelmetall-ETFs durchaus noch anhalten könnte.

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