Nicht nur die neuerlichen Einbrüche an den Aktienbörsen zeigen: Das internationale Finanzsystem gerät immer mehr in den Treibsand des Misstrauens. Entsprechend groß sind die Erwartungen aller Akteure an das Treffen der 20 wichtigsten Industriestaaten.
Neben vielen anderen Problemen geht es darum, das Vertrauen in die Währungen der Welt wiederherzustellen. Denn auf den Devisenmärkten ist der Teufel los. Und das gilt nicht nur für die Währungen junger Industrienationen wie etwa dem polnischen Zloty, dessen Wert sich binnen weniger Monate halbiert hat. Auch bei den großen drei Weltdevisen Dollar, Yen und Euro sind schwere Verwerfungen zu beobachten. In der einen Woche stürzt der Wert des Greenbacks gegenüber dem Euro im historischen Ausmaß, in der nächsten kommt es zu gewaltigen Gegenbewegungen.
04.04.09
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